Inspiration für deinen Alltag – Glück zu sich einladen

Viele Menschen streben stets nach dem Glück. Oft versuchen wir es im Aussen zu erreichen. Mehr Geld, bessere Autos, grössere Häuser – und hoffen auf das langanhaltende Glücksgefühl. Vielleicht spüren wir es für kurze Zeit, doch dann kommt das nächste Streben. Da passt der Spruch: „Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das Große vergebens warten.“ Sich achtsam auf das Jetzt fokussieren und den Augenblick geniessen, könnte ein Anfang sein.

Doch, wie können wir denn rundum glücklich sein? Das Glücksgefühl entsteht in uns drinnen. Hier ein paar Ideen:

Flow-Gefühl kreieren: Das bedeutet selbstvergessen im Tun sein, die Zeit wird dabei relativ und störende Gedanken werden ignoriert. Man nimmt sich selbst wahr. Es gilt: sich die Zeit nehmen und eintauchen in das Tun, das dir gefällt. Ein Flow-Gefühl kann bei jeder Tätigkeit aufkommen, welche dich nicht über- oder unterfordert. Sei es im Garten, beim Surfen, beim Malen, beim Joggen oder Schwimmen oder oder oder. Viel Freude beim Ausprobieren!

Geborgenheit/Zusammenhalt entsteht, wenn man sich auf Mitmenschen verlassen kann. Es fördert das Glücksgefühl, wenn wir dieses Geborgenheitsgefühl erleben. Im Inneren hat jeder ein Glücksgefühl und versucht, dieses stets zu erhalten und das Leben danach auszurichten. Neues beginnen hilft zusätzlich und nicht am Alten festzuhalten. Das Leben ist ein Fluss und die Veränderungen die Konstante im Leben. Am besten ist es, wenn man etwas tut, was man am besten kann, dann ist man am glücklichsten. Dies bedeutet auch, sich im passenden gesellschaftlichen Umfeld zu bewegen, wo man Gleichgesinnte um sich hat. Beziehungen zu anderen Menschen die einem gut tun, verhelfen auch zum Glücksgefühl.

Geniesse den Augenblick: Achtsamkeit und Konzentration auf das, was gerade ist, erzeugt Flow und dadurch ein Glücksgefühl. Der jetzige Moment ist alles was du hast. Es ist dein Leben. Dein Atem bringt dich stets ins Jetzt. Du kannst nur im Jetzt atmen. Nicht in der Vergangenheit, nicht in der Zukunft. Geniesse jeden einzelnen Atemzug, jeden einzelnen Augenblick

Konzentriere dich auf das Wesentliche: Versuche nicht wahllos zu konsumieren. Versuche zudem dich von der Dauerberieselung und Überfütterung von Medien zu entziehen und den Fokus auf anderes zu richten. Geniess dein Tun mit Freude.

Fordere dich in Arbeit und Freizeit: Ausreizen eigener Talente und Fähigkeiten führt zu Stolz und allenfalls auch zum Flow und dies wiederum steigert dein Selbstwertgefühl. Fordere dich selbst heraus. Beginnend mit Aktivitäten oder Ausbildungen die du gut meistern kannst. So gewinnst du Selbstvertrauen und verlierst die Angst vor dem Unbekannten.

Tu so, als ob du glücklich wärst, dann wirst du es auch: Fake it till you make it, heisst es auf Englisch. Bedeutet: das was du dir wünschst, solltest du bereits jetzt leben. Denn das was du lebst, ziehst du an und programmierst dich sozusagen innerlich um. Probiere es einmal aus: Lächeln, auch wenn’s nicht echt ist. Du verspürst gleich ein gutes Gefühl, denn durch das Lächeln produzierst du Glückshormone und fühlst dich gleich besser.

Übe dich in Gelassenheit: Zu guter Letzt: Glück lässt sich nicht erzwingen. Wichtig ist somit auch, wieder verzichten und aufschieben zu können. Sich nicht gleich alles erfüllen, sondern sich Dinge für ein paar Monate wünschen, bevor man es sich kauft. Es heisst ja so schön: Vorfreude ist die beste Freude. Geniess diese Vorfreude in vollen Zügen. Erinnere dich an deine Kindheit, wo du nicht gleich alles gehabt hast, sobald du es dir gewünscht hast. Und dann gilt auch: nimm dich selbst nicht zu wichtig. Sei milde mit dir und übe dich auch in Gelassenheit dir selbst gegenüber.

 

Beim Jahresende oder auch während dem Jahr tut es gut zu Entrümpeln! Hier eine Anleitung dazu:

Wir pflegen täglich unsere Zähne und Körper, jedoch selten unsere Gedanken! Entrümple alle Gedanken, bei denen du glaubst, dass das Glück von anderen abhängt und dich im glücklich sein bremsen. Nimm dir 40 Minuten Zeit, setze dich bequem hin und atme tief ein und aus. Bei störenden Gedanken sage dir: ich werde mich nachher darum kümmern.

Dann stelle dir die Frage: Wer bremst mein Glück? Alle Namen auf ein Papier schreiben und in die Entrümmplungskiste legen bis keiner mehr kommt.

Dann stelle die Frage: Was bremst mein Glück? Wieder alles notieren und in die Kiste legen.

Wenn keine Namen oder Dinge mehr kommen, stelle dir die Frage: Was habe ich selbst dazu beigetragen oder unterlassen, um diese Situation zu beeinflussen? Es wird womöglich in dir hochkommen – wenn dieser damals nicht, oder jener nicht getan hätte, dann… – werde diese Sätze los, schliesse Frieden mit der Vergangenheit. Dann frage dich wiederholt: Was habe ich selbst getan? Wenn ein Grund aufgekommen ist, versöhne dich damit. Falls du merkst, dass du etwas verpasst hast, hole es nach und konzentriere dich dann auf die Gegenwart. Lerne jeden Moment zu schätzen und erkenne: Wie gut es mir doch geht!

Übe dich in Dankbarkeit: Kauf dir ein hübsches Notizbuch oder schreibe deine Notizen auf einen Block, so wie es für dich passt. Schreibe jeden Abend 3 Dinge auf, für welche du an diesem Tag dankbar gewesen bist. Denke stets: Das Leben schuldet dir nichts! Du kannst für alles dankbar sein – für die Dusche am Morgen, für das Wasser, das aus dem Hahn fliesst, für dein Zuhause, deine Nachbarn, deine Blumen etc.